Der Einbauherd ist dafür gedacht, exakt in einen für den Herd vorgesehenen Platz in der Küche zu passen. Er wird in die Arbeitsplatte der Küche eingebaut und weist die gleiche Höhe wie die Unterschränke der Küche auf. Somit muss man nicht extra noch einen Stellplatz für den Herd suchen. Vom Einbauherd gibt es verschiedene Ausführungen. Wo früher noch der Einbauherd mit den normalen Kochplatten zu finden war, ist es heute meist das Ceranfeld. Dieses ist in der Reinigung wesentlich einfacher zu handhaben als die üblichen Kochplatten. Denn das Ceranfeld hat eine komplette Fläche, anders als die normalen Kochplatten, welche herausstehen. Ist beim Kochen mal etwas übergelaufen, einfach mit einem nassen Lappen weg wischen.
Wurde das mal nicht gleich gemacht, gibt es spezielle Kratzer für das Ceranfeld, die die Verschmutzung weg kratzen. Doch ist Vorsicht geboten. Es sollte nicht zu fest aufgedrückt werden oder mit der Ecke des Kratzers gearbeitet werden. Denn das könnte das Ceranfeld beschädigen. Die Technik ist heute sehr weit fortgeschritten. Mit einem integrierten Timer stellt sich der Herd zur gegebenen Zeit von selbst ab. Viele Geräte sind so fortschrittlich, dass man eine Mahlzeit nur einmal zubereiten muss und der Herd „merkt“ sich diesen Ablauf. Beim nächsten Kochen dieser Mahlzeit wird der Herd nur noch einstellt und der Rest wird vom Herd allein erledigt. Viele Herdplatten mit Ceranfeld reagieren nur bei speziellen Pfannen mit Hitze. Werden diese Pfannen vom Herd genommen, schaltet der sich automatisch aus. Im Backofen lassen sich allerlei Köstlichkeiten zubereiten. Den Backofen gibt es mit Ober- und Unterhitze oder Umluft. Einige Backöfen bieten auch beide Variationen an.